Motivprogramme und Konfrontation

Die Sprache des Herzens – versus einer

knopfdruckgesteuerte Denkpraxis in der Hundeerziehung. Wer permanent auf seinen Hund guckt, hat wenig Selbstvertrauen, er kontrolliert und kommuniziert seinem Hund, dass er ihm nicht vertraut. Wer permanent und über lange Zeit seinen Hund reglementiert, hat die Grundsätze einer Beziehung noch nicht begriffen.

Das heisst auch, die Motive der Verhaltensänderung sind in den wichtigsten Details nicht erkannt – und somit verkümmern die wahren Erfolgsfaktoren zu einem weiteren Modewort, der sogenannten Teamanalyse. Für eine fundamentale Analyse braucht es mehr Hintergrundwissen, als die bloße Feststellung, dass ein Hund zu wenig erzogen ist. Es braucht mehr Fingerspitzengefühl als das Vermitteln technischer Prozessabschnitte wie Hausordnung, Leinenarbeit, Distanzkontrolle, Triebregulierung und Inseltraining. Jeder Lernabschnitt braucht die energetische Unterstützung. Nonverbale, vertrauensvolle und vor allem positive Grundstimmungen.

Die Sprache des Herzens

Der Austausch auf der Gefühlsebene kommt von Herzen und führt direkt in die Seele des Hundes. Jeder Mensch besitzt diese Gabe, nur sind sich viele ihrer nicht bewusst. Ihnen bleibt der mentale Zugang zum Hund verwehrt, weil ihnen einerseits der Glaube an sich selbst fehlt oder sie andererseits nicht offen genug für eine ganzheitliche Beziehungsform sind. Mangel, Wünsche und Hoffnung, Wurst und andere Lockmethoden sind stattdessen ihre Begleiter bei der Erziehung ihrer Hunde – zumindest so lange, bis sie merken, dass die unzähligen Trainingsstunden genau dann nicht greifen, wenn beispielsweise eine Katze über die Wiese rennt. Hunde haben ein feines Gespür für Energien, die der Mensch über seine Gedanken, Stimmungen und Gefühle aussendet. In der Hundeerziehung spielt deshalb die nonverbale Kommunikation eine ebenso bedeutsame Rolle wie die formale gesprochene Sprache. Die Möglichkeiten der mentalen Kommunikation sind vielschichtig, es kann ein unheimlich faszinierendes Erlebnis für Menschen sein. Die Emotionen Freude und Enttäuschung liegen zwar auf gleicher Ebene, ihre Frequenzen schwingen jedoch unterschiedlich und gehen entweder in Resonanz oder auf Distanz. Wichtig in der Mensch-Hund-Beziehung ist einzig die Erkenntnis, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, mental, also „aus dem Bauch heraus“ mit Lebewesen zu kommunizieren. Die Intuition, die nicht bei jedem Menschen gleich stark ausgeprägt ist, kann bewusst geschult werden.

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