Der Hund ist, was er isst! von Pia Sangiorgio

Was für den Menschen gilt, gilt ebenso für den Hund.Nahrung wirkt auf die Gesundheit  aller Organsysteme und Zellfunktionen. Die prägende Wirkung der einzelnen Nahrungsmittel auf Nervensystem und Verhalten bleibt meist unbeachtet. Fehlen dem Stoffwechsel bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder Aminosäuren, führt das zu körperlichen Beschwerden wie Entzündungen, Arthrose, Immunschwäche, Verdauungsstörungen aber auch zu Gereiztheit, Unkonzentriertheit, Ängsten, Antriebslosigkeit.

Folgende Aspekte sind wissenswert:

  1. Jede Mahlzeit löst im Stoffwechsel unaufhaltbar biochemische Reaktionen aus. Diese können anregend oder schwächend sein, Beschwerden und Verhalten verstärken, auslösen oder vermindern.
  2. Die Qualität der Nahrung bestimmt die Qualität der Körperfunktionen und des Verhaltens. Zusatzstoffe, Medikamentenrückstände, Pestizidbelastungen in der täglichen Nahrung führen beim Menschen und ebenso beim Hund schleichend und langfristig zu Problemen auf der körperlichen und psychischen Ebene.
  3. Welche spezifische Wirkung entsteht aus der täglichen Nahrung? Passt diese Wirkung zum Wesen des Hundes? Verstärkt sie eine bereits bestehende Überreaktion oder Schwäche? Ein ängstlicher eher antriebsloser Hund beispielsweise sollte in seinem Futter nicht hauptsächlich Geflügel sondern anregendes und die innere Autorität stärkendes Rind erhalten.
  4. Beim Mensch-Hund-Team treffen die Ernährungslagen des Menschen und des Hundes zusammen. Wird die innere Autorität des Menschen durch seine Mahlzeiten und wird die Ausgeglichenheit des Hundes durch sein Futter gestärkt, dann genießen beide ein entspanntes Zusammenleben.

Mehr Informationen zu den einzelnen Aspekten folgen hier in den kommenden Blogs.

Für weitere Fragen: Pia Sangiorgio,  www.zelltral.ch

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